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Nora – Eine Statistik

Dienstag, 17. April 2018 -
20:00 bis 21:15
 

Ibsens Nora verlässt ihren Mann Torvald. Entgegen aller gesellschaftlichen Überzeugung. Und beginnt damit eine Debatte über Genderrollen. Was macht Nora heute, 140 Jahre nach Ibsen? 

In vielen Bereichen ist Sexismus Teil des Lebens. Noch immer verdienen Frauen für die selbe Arbeit weniger als Männer, Führungspositionen werden mehrheitlich von Männern besetzt und die Rollenverteilung im Haushalt und der Familie ist immer noch patriarchal strukturiert. Wir möchten dieser Ungerechtigkeit auf den Zahn fühlen. Wie oft sind wir sexistisch im Alltag? Wie prägt die Jahrhunderte lang vorherrschende Meinung uns heute noch? Was ist weiblich, was ist männlich? Welcher Schaden entsteht durch diese Kategorisierung? 

Das lassen wir Nora erkunden. Wir lassen verschiedene Noras zu Wort kommen, geben ihnen die Möglichkeit, sich in einem intimen Rahmen vorzustellen, ihre Ängste und Nöte zu teilen. Und erfahren spielerisch, wo wir selber noch gefangen in Vorstellungen und Vorurteilen sind. 

In einer jungen, frechen und unbeschwerten Inszenierung lassen wir unsere Noras sich emanzipieren.