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Hodja

Support: Missling (Basel)
Montag, 21. Januar 2019 -
19:30 bis 23:45
 

HODJA
Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=KwlxFoiW_Ys
Facebook: https://www.facebook.com/hodjatheband/

Sie sind zurück. Scheinbar kontinuierlich und gefestigt kommt nach 2015 („The Band“) und 2016 („Halos“) das dritte Album. Aber der so oft beschworene Teufel im Rock-Geschäft hat hier sicher einige Deals gemacht und Kontinuität wird nur vorgetäuscht. Drei Musiker aus drei Ländern. Band, Soloprojekte, Touren, Produktionen an denen jeder Einzelne beteiligt ist, lassen HODJA eigentlich immer nur ohne Ankündigung auferstehen. Drei musikalische Alphatiere und langjährige Weggefährten, die sich musikalisch blind verstehen. In Zeiten, wo Newcomer monatelang an Demos basteln und Debüt-Alben bei renommierten Masterstudios in New York polieren lassen, kommen HODJA mit zwei Tagen Aufnahme und ein paar Extra-Schichten für Mix, Master und Artwork aus.
Dass es dennoch passt und ein faszinierendes, authentisches und eigenständiges Album geworden ist, erklärt Tenboi Livingston (Gitarren/Produzent): „To me HODJA is the ultimate sand box where you can do and play almost whatever you want. With only drums, guitars and vocals you can actually not really make any mistakes. It’s a great place to try and make as much noise and create as much dynamic with as little as possible. Less is more.” Reduktion als Stilmittel gegen den Produktions-Wahnsinn, der Rockmusik zu oft seelenlos und leer erscheinen lässt. Drei charismatische Charaktere treffen hier aufeinander, spielen drauf los, bringen ihre Ideen, Leidenschaft und zweifellos grandiosen musikalischen Talente ein und liefern wieder diesen abseitigen und wilden Mix, der HODJA so besonders macht. Durch und durch eine Herzensache, voller Leidenschaft und Wahnsinn. “The most important thing is that it only comes from our hearts and souls, cause we’ve not been talking about it at all - except that we would keep it more simple like the first album.” „THE FLOOD“ ist durchaus auch bildlich gemeint. Einer Naturkatastrophe nicht unähnlich kommt HODJA stets überraschend und ohne Vorwarnung. Kraftvoll, unaufhaltsam, alles niederwalzend. „After the flood everything is so different and maybe destroyed. But it´s also a possibility for a new start!“, so F.W. Smolls. Und der titelgebende Song scheint auch für Frontmann Gamiel Stone mehr als wichtig: „… I wrote it without much thought, I sang the words that came to mind… In fact I don’t even think I wrote most of it down but when I went back to look it over I was overcome by emotion and I realized what I was talking about. It is about love and the overpowering feeling it can have on you when you let your self be driven by it”.
Musikalisch prallen erneut ur-amerikanische Stile aufeinander. Nach der Rückkehr von Gamiel Stone in seine Heimat New York scheint dies noch vielfältiger denn zuvor. Garage-Rock, Soul, Blues, Gospel treffen auf Hiphop-Parts und Punkrock-Riffs. Stilistisch kaum greifbar, aber zusammengehalten durch den reduzierten Stil, den einzigartigen Sound, die Attitude, die aus jeder Ritze quillt… abseitig, einzig und anders. HODJA sind zurück und bleiben eine beeindruckende und fesselnde Band.

MISSLING (Basel)
Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=sG0nsAvy1r8&feature=youtu.be
Facebook: https://www.facebook.com/Missling-473981042701464/

Misslings Ursprünge sind in Dunkelheit gehüllt; An einem trüben Silvester wurde eine kühne Resolution verabschiedet, die sich irgendwann später in einem Keller am Stadtrand von Basel erfüllte. Und so kam die Gruppe in ihrer jetzigen Form zusammen. Vier Musiker, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind zu einer irrsinnigen Gruppe geworden, die keiner weiteren Erklärung bedarf.
Misslings Garage-Rock rumpelt mit tiefem Bass, explosiven Drums, schreiender Gitarre und gefühlvollem Gesang durch verschiedene Rock-Sphären. Klassischer Roadtrip-Sound trifft auf dunklen Grunge. Popelemente flattern durch die Tracks, ihre Musik wird zu einer Reise durch Stimmungen und Zustände, die wenigen unbekannt sind.

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